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Von Mensch zu Mensch - Veranstaltung entfällt!

Hertha Kraus, die erste Kölner Sozialdemokratin
Jüdische Persönlichkeiten im Rheinland

31. Januar 2018 19:30 Uhr

Als der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer die erst fünfundzwanzigjährige, in Prag geborene Sozialwissenschaftlerin Hertha Kraus 1923 als Leiterin des Amtes für Wohlfahrtspflege engagierte, war die Kölnische Zeitung empört. Wie könne es nur angehen, dass man ein so junges, ausländisches und dazu noch „jüdisches“ Mädchen mit solch einer Aufgabe betraue? Doch Hertha Kraus überzeugte die schärfsten Kritiker durch das Engagement, das sie in Köln an den Tag legte: Ob in der Altenhilfe, Familien-, Mütter- und Erwerbslosenfürsorge, bei der Gründung eines Obdachlosen-asyls oder der „Riehler Heimstätten“, die auf ihre Initiative zurückgingen. 1933 wurde sie als Jüdin und Sozialdemokratin aus dem Dienst entlassen. Ihr gelang die Flucht in die USA, wo sie ihre Arbeiten fortsetzen konnte. Nach Deutschland kam sie nur noch „zu Besuch“, u.a., um mit Willy Brandt und Walter Ulbricht über das deutsch-deutsche Verhältnis zu verhandeln. Sie starb 1968 in Pennsylvania.

Vortrag von Eva Weissweiler, Autorin Köln
Eintritt: € 5,00 / € 3,00 

Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln, Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

   

  

  


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