Erst in der Romantik entstanden, ist die Besetzung des Klavierquintetts auf den Konzertpodien heute eher selten zu erleben. Das faszinierende Potenzial dieser Kammermusikformation machen der Geiger Albert Rundel, Jurate Cickeviciute (Viola), Martin Burkhardt (Violoncello), Thomas Falke (Kontrabass) und der Pianist Marc Jaquet erlebbar mit Werken von Franz Schubert und der zeitgenössischen Komponistin Ellen Taaffe Zwilich. Sie kombinieren Schuberts berühmtes „Forellenquintett“ D 667, in dem er Variationen über sein eigenes Lied „Die Forelle“ vertonte, mit dem Klavierquintett der vielfach preisgekrönten Amerikanerin Ellen Taaffe Zwilich (geb.1939 in Miami). Der zweite Satz ihres 2010 entstandenen Opus ist eine eindrucksvolle, stark vom Blues inspirierte Hommage an Schuberts „Forelle“ – sehr treffend mit „the moody trout“ betitelt. Den Konzert-Auftakt bildet Schuberts Adagio Es-Dur, D 897, das uns heute unter dem Titel „Notturno“ geläufig ist...
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Klavierquintett am Mittwoch, dem 06.05., 19.30 Uhr:Nachtgedanken und eine launische Forelle
