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Jüdische Cellisten – Musik, Identität und Geschichte

Jüdische Persönlichkeiten

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Das musikalische Programm beleuchtet die Bedeutung jüdischer Herkunft in der Geschichte bedeutender Cellisten vom Barock bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Abend vermittelt einen Überblick über Musiker mit jüdischen Wurzeln und ihren Beitrag zur Celloliteratur. Eine eigenständige jüdische Kunstmusik bildete sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg heraus. Zuvor orientierten sich viele Komponisten und Interpreten an den musikalischen Strömungen ihrer Zeit und passten sich den gesellschaftlichen Erwartungen an. Während der Zeit des Nationalsozialismus mussten zahlreiche Cellisten Europa verlassen, um Verfolgung und Deportation zu entgehen.

Das Konzert wird durch kurze Moderationen ergänzt, die die Lebenswege der einzelnen Künstler und den historischen Kontext der jeweiligen Werke vorstellen. Mit Kompositionen von M. Bruch, J. Haydn, R. Schumann, J. Offenbach, D. Popper, G. Cassadó und W. A. Mozart.

Mit: Yoël Cantori, Cellist, und Tatiana Sinelnikova, Pianistin

Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln; Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.; Synagogen-Gemeinde Köln

20261019 Cello